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Liquidationsverfahren in Polen

Wenn wir erfolgreich unsere Forderungen von dem polnischen Versicherer geltend machen möchten, müssen wir zuerst die Antwort auf die einigen Hauptfragen kennen.

Was ist eigentlich die Liquidationsverfahren? Welche Folegen hat die Anmeldung des Schadens bei dem Versicherer? Was sollen wir dem Versicherer während des Verfahrens liefern? Welche Rechte und Pflichten haben Sie in dem verschiedenen Stadium der Schadensliquidation?

1. Wie liquidieren wir der Schaden in Polen?
Durch das Liquidationsverfahren, das der Versicherer durchführt, versteht man sowohl alle Realakte und Rechtshandlungen, die zur Bestimmung der Haftung des Täters ( z. B. Die faktische Umstände des Vorgangs, Umfang und Höhe des Schadens) als auch Auszahlung des Schadenersatzes den Benachteiligten. Das polnische Zivilgesetzbuch reguliert die Stufe der erforderlichen Sorgfalt des Schuldners (hier – Versicherer) bei der Ausübung der Pflichten ( Art. 355 §2 k.c.p.) und weisst darauf hin, dass der Versicherer seine Pflichten gemäß der Vorschriften und entsprechend dem gesellschaftswirtschaftlichen Ziel ausüben soll.
Im Laufe des Verfahrens entsteht eine Relation zwischen den Benachteiligten und dem Versicherer. Charakteristisch dabei ist, dass zwischen Parteien keine Gleichheit existiert. Der Versicherer ist eine Institution, die unvergleichlich größere Resource, Möglichkeiten und Rechtinstrumente hat, um eigene Interesse durchzusetzen. Der Benachteiligter, der am meisten eine physische Person ist, hat sehr geringener Einfluss auf Entscheidung des Versicherers in dem Bereich der Haftung des Versicherers und die Höhe der Schaden.
Detalierte Regeln und Bedingungen des Liquidationsverfahrens sind nicht durch rechtliche Vorschriften bestimmt. Das gleiche Situation bezieht sich auf die Reklamation und Beschwerde, die durch den Benachteiligter bei dem Versicherer eingelegt werden kann. Mann soll besonders auf die Praxis und Gewohnheiten, die durch den Versicherer geprägt sind, Rücksicht nehmen.
Trozt dieser Nachteile ist zu beachten, dass im Gegensatz zu einer allgemeinen Regel in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, ein Beweislast anders aussieht. Der Benachteiligter hat in der Hauptsache wenige Pflichten, die die Haftung des Täters beweisen werden, weil die Schadensliquidation ein unstreitiger Charakter hat. Einzige Anforderung ist die Beurkundung der Schaden infolge eines Versicherungsfalls. Die Festlegung des Tatbestans und Haftung gehört zu Pflichten des Versicherers.

2. Das wichtigste Recht- Anmeldung des Schadens.
Bevor der Schadenersatz geleistet wird, der die Verluste bedeckt, müssen Sie die Schaden bei dem Versicherer anmelden. Als ein Benachteiligter haben Sie Recht die Schaden in beliebiger Form anzumelden (telefonisch, schriftlich, elektronisch). Infolge der Anmeldung muss der Versicherer die Durchführung des Liquidationsverfahrens innerhalb von 7 Tagen anzufangen. Es ist anzumerken, dass Sie bei der Schadenersatzanmeldung ihre Daten (d.h. Name, Vorname, Adresse) oder Firmendaten (Name, Adresse, Mehrwertsteuernummer) und die Informationen zum Ereignis: Datum, Ort, Bescheinigung der Schaden, Versicherungspolicenummer des Versicherten anzugeben. Es lohnt sich die Bankdaten dem Versicherern sofort mitzuteilen. Als Geschädigter können Sie die Höhe der Forderung, die Sie verlangen, angeben. Sie sollen dabei nicht vergessen, dass die Forderung berechtigt und bestätigt durch Übergabe der entsprechenden Dokumentation sein soll.
Sie haben auch die Möglichkeit eine Vollmacht dem Dritten ( z.B. Kanzlei) zu erteilen, die alle benötigten Handlungen bezüglich der Schadenanmeldung vornimmt.

3. Die wichtigste Pflicht – Übergabe der Dokumentation
Nach der Anmeldung sollten Sie vom Versicherer die Information bekommen, welche Unterlagen zur Feststellung der Haftung( falls die Dokumentation bei der Anmeldung nicht ausreichend sind) nötig sind.
Vielfalt der benötigten Unterlagen ist von der Höhe der Schaden und Vielsichtigkeit des Ereignises (z.B. Zahl der Teilnehmer) abhängig. Hier wichtig ist, dass der polnische Versicherer den Benachteiligten mit der Zustellung der Dokumentation, die die Erlangung eine übermäßige Schwierigkeiten oder Kosten verursachen, nicht verpflichtet kann.
Der Versicherer hat das Recht gemäß des Gesetzes über Versicherungen zur Erlangung der Dokumentation. Der polnische Versicherer ist verpflichtet der Prozess der Festlegung der Haftung durchzuführen und er darf dieser Pflicht nicht auf andere Subjekte abwälzen z.B. Warten bis die Umstände der Schaden durch den Täter bestätigt werden.

4. Die Rechte der Benachteiligten. Die Untersuchung und Methoden der Schadensliquidation.
Oft, um die Höhe des Schadens einzuschätzen, muss die Untersuchung des verunglückten Kraftwagens oder des beschädigten Objektes vorgenommen werden. Der Versicherer organisiert die Inspektion des Gutachters, der die Größe ( Ausmaß) und Wert der Schaden feststellen soll. Falls Sie in diesem Stadium Zweifel an der Richtigkeit der durchgeführten Ermittlungen haben, können Sie den Vorbehalt dem Gutachter oder den Arbeitern vom Versicherungsunternehmen anmelden.
Es wird ein unabhängiger Gutachter zur weiteren Untersuchung beauftragt. Die Kosten, die dabei entstanden werden, werden durch den Versicherer zurückgezahlt.
Sie haben das Recht die Art der Schadensliquidation zu wählen. Ihre Entschädigung kann anhand des Kostenvoranschlags, der Rechnungen für die Reparatur oder aufgrund der Vereinbarung mit dem Service, der sich selber mit dem Versicherer abrechnet, ausgezahlt.
Ein voller Schadenersatz ist nicht von der Reparatur der beschädigten Sache abhängig. Das bedeutet, dass Sie nach der Auswahl des Kostenvoranschlages als Grund zur Feststellung der Höhe des Schadens nicht zur Reparatur im vorgeschlagenen Betrag verpflichtet sind.
Der Versicherer in Polen darf die Preise oder Vorschläge im Kostenvoranschlag oder auf der Rechnung nicht streichen. Er darf auch die Beträge nicht ändern. Jede Ablehnung der Forderung der Benachteilgter egal, ob teilweise oder im vollen Umfang, muss in einer entsprechenden Form formuliert werden und den Beschädigten fristgemäß zugestellt werden ( 30 Tage).Zu den wichtigsten Bestandteilen der Ablehnung gehören:

  • Begründung
  • die Ursache der Ablehnung
  • Belehrung über die Geltendmachung Ihrer Forderung vor dem Gericht
  • Die Ablehnung, in der wenigstens ein von obengenannten Elementen fehlt, kann sehr leicht angefochten werden.

 
Sie können auch entscheiden, dass der einfachste Weg die Erteilung der Vollmacht dem Service ist. Der Service wird die Reparatur machen und die Kosten vom Versicherer geltend machen. Es kann auch passieren, dass zwischen den beiden Subjekten zur Streit kommen wird. In dieser Situation ist der Service berechtigt Sie mit den Reparaturkosten zu belasten, wenn der Versicherer die Zahlung verweigert. Sie haben das Recht mit den Kosten den Versicherer zu belasten.

Kanzlei Hawk trägt dafür Sorge, dass die Rechte ihrer Kunden in dem Liquidationsverfahren eingehalten werden und nimmt alle Maßnahmen vor, die aus ihren Pflichten erfolgen. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Unterstützung bei dem Schadenersatz brauchen.